U-Bahn Führungen

Königs Garten, Kaisers Tochter, Künstlers Können
Durch den Untergrund – mit der U3 vom Marienplatz bis nach Moosach
Los geht’s da, wo alles angefangen hat: Am Marienplatz, da “wo Sie geholfen wird“. Im Fall der Fälle, wenn im Leben das Wohin und Wie in Frage steht. Weiter im Untergrund mit der U3 von Station zu Station in Richtung Norden bis Moosach. Endstation, bitte aussteigen! Es geht unterwegs um Kaiserin Sisis Tochter, um ein nicht immer sichtbares Labyrinth, um brutalen Beton, um eine der schönsten U-Bahnstationen der Welt, um einen pixeligen Forst und um Autobahn-Leitplanken an der Decke. Unter anderem. Da sag noch einer: „Ach die sehen doch alle gleich aus, die Münchner U-Bahnstationen!“. Mitnichten!
Dauer:2 Stunden
Untergründiges
Los geht’s da, wo alles angefangen hat: Am Marienplatz, da “wo Sie geholfen wird“. Im Fall der Fälle, wenn im Leben das Wohin und Wie in Frage steht. Weiter im Untergrund mit der U3 von Station zu Station in Richtung Norden bis Moosach. Endstation, bitte aussteigen! Es geht unterwegs um Kaiserin Sisis Tochter, um ein nicht immer sichtbares Labyrinth, um brutalen Beton, um eine der schönsten U-Bahnstationen der Welt, um einen pixeligen Forst und um Autobahn-Leitplanken an der Decke. Unter anderem. Da sag noch einer: „Ach die sehen doch alle gleich aus, die Münchner U-Bahnstationen!“. Mitnichten!
Dauer:2 Stunden
Untergründiges
Tätowierung, Torfschaufel, Tagesende
Mit der U2 von der Untersbergstraße bis zu Messestadt Ost
Die U-Bahnstationen auf dieser Strecke spiegeln unten das Oben wider, mit
Worten, mit Gestaltung, mit Kunst oder mit Farben. Es sind oft nur kleine
Hinweise von Berg und Höhle, wie in der Untersbergstraße oder am Inns-
brucker Ring. Je weiter die Fahrt geht, desto interessanter die U-Bahnstatio-
nen. Da geht es um das Spiel der Könige unten und um den leuchtenden
Kirchturm darüber, genial von Ingo Maurer gestaltet, um Torfschaufeln an
der Decke, um geschichtenreiche Tätowierungen und um bayrisch-preußi-
sche Eisenbahnfahrten und um einen Sonnenauf- und -untergang. Und um
die gute alte Tante Ju, die Legende der Luftfahrt. Und um Papageienflieger.
Treffpunkt: U-Bahn-Station Unterbergstraße, in der Mitte des Bahnsteigs
Die U-Bahnstationen auf dieser Strecke spiegeln unten das Oben wider, mit
Worten, mit Gestaltung, mit Kunst oder mit Farben. Es sind oft nur kleine
Hinweise von Berg und Höhle, wie in der Untersbergstraße oder am Inns-
brucker Ring. Je weiter die Fahrt geht, desto interessanter die U-Bahnstatio-
nen. Da geht es um das Spiel der Könige unten und um den leuchtenden
Kirchturm darüber, genial von Ingo Maurer gestaltet, um Torfschaufeln an
der Decke, um geschichtenreiche Tätowierungen und um bayrisch-preußi-
sche Eisenbahnfahrten und um einen Sonnenauf- und -untergang. Und um
die gute alte Tante Ju, die Legende der Luftfahrt. Und um Papageienflieger.
Treffpunkt: U-Bahn-Station Unterbergstraße, in der Mitte des Bahnsteigs

Junges Weib, Alte Dame, Antiker Stier
DeineJunges Weib, Alte Dame, Antiker Stier
Kunst und Literatur entlang der U5
Zu Beginn fühlen wir uns in der U-Bahnstation Theresienwiese wie der Philosoph Diogenes in der Tonne. Von drinnen genießen wir die Ausblicke aufs bunte Treiben draußen, suchen den Stier und rätseln über das Geheimnis der antiken Scheibe. Dann nächste Station Stachus-Tiefgeschoss. Blick nach oben zu denen, die auf uns herunter schauen, aber nicht von oben herab, denn sie schenken uns Lebensfreude.
So wie seinerzeit ihre Kollegen oben am Karlstor. Wir reden von Karl, dem Namensgeber des Platzes, wenig geschätzt von seinen Untertanen und von seiner Gattin, die zu Hofe gerne mal Katzen und Fledermäuse servieren ließ. Dann ein Perspektivwechsel, und wir verstehen besser.
Auch der Alditüte, dem Akanthus, weiblichen griechischen Säulen und Kassettendecken widmen wir uns. Wir gedenken eines fast vergessenen Nobelpreisträgers und hören seinen Text über Donald Caligula. Ach, alles Münchner Geschichten. Nicht nur. Am Ende sagen wir, Danke Therese Giehse, für alles. Und für die alten Damen.
Treffpunkt: U-Bahnstation Theresienwiese, in der Mitte des Bahnsteigs
Kunst und Literatur entlang der U5
Zu Beginn fühlen wir uns in der U-Bahnstation Theresienwiese wie der Philosoph Diogenes in der Tonne. Von drinnen genießen wir die Ausblicke aufs bunte Treiben draußen, suchen den Stier und rätseln über das Geheimnis der antiken Scheibe. Dann nächste Station Stachus-Tiefgeschoss. Blick nach oben zu denen, die auf uns herunter schauen, aber nicht von oben herab, denn sie schenken uns Lebensfreude.
So wie seinerzeit ihre Kollegen oben am Karlstor. Wir reden von Karl, dem Namensgeber des Platzes, wenig geschätzt von seinen Untertanen und von seiner Gattin, die zu Hofe gerne mal Katzen und Fledermäuse servieren ließ. Dann ein Perspektivwechsel, und wir verstehen besser.
Auch der Alditüte, dem Akanthus, weiblichen griechischen Säulen und Kassettendecken widmen wir uns. Wir gedenken eines fast vergessenen Nobelpreisträgers und hören seinen Text über Donald Caligula. Ach, alles Münchner Geschichten. Nicht nur. Am Ende sagen wir, Danke Therese Giehse, für alles. Und für die alten Damen.
Treffpunkt: U-Bahnstation Theresienwiese, in der Mitte des Bahnsteigs