Friedhöfe

Besuch von Winnetou und Kommissar Derrick auf dem Neuen Friedhof in Gräfelfing
Er ist der Friedhof der Mythen, jener der Antike und jener der Neuzeit. Zu letzteren zählen ohne Zweifel Kommissar Derrick, alias Horst Tappert, und Winnetou, alias Pierre Brice. Winnetou, der schöne Indianer aus seligen Karly May-Tagen, als das Wort Indianer noch nicht umstritten war und Karl May Bücher und -filme eine ganze Genaration prägten. Auch Horst Tappert war einst gefeiert und später umstritten. Von seiner Profession als Schauspieler künden zwei antike Masken auf seinem Grab: Komödie und Tragödie. Von Widerstand und Mut erzählt das seit 2024 leere Grab von Mirok li, Widerstandskämpfer und Freund von Professor Huber von der Weißen Rose. Und alle ruhen in der schützenden Hand von Richard Riemerschmid, der den Friedhof gestaltet hat und selbst hier unter einem überwucherten Stein begraben ist. Am Ende die Frage: Who pays the ferryman für unsere Fahrt in den Hades.
Tassenblumen, Tulpenblüte, Turnschuhträger
Der Friedhof von Neuhausen, auch Winthirfriedhof genannt, ist im Westen
von München das Pendant zum Friedhof von Bogenhausen im Osten der
Stadt. Hier darf nicht jedermann bestattet werden, hier darf nur ruhen, wer
zum Todeszeitpunkt mindestens 30 Jahre im Viertel gelebt oder sich um die
Stadt verdient gemacht hat. Wir durchstreifen den Friedhof und treffen auf
bekannte und weniger bekannte Persönlichkeiten: Menschen wie Sigi Som-
mer, Schöpfer des Blasius, dem keiner nachweinen wird, die Millerbrüder
Ferdinand und Oskar, ruhen hier, und auch die Brüder Elmar und Fritz Wep-
per. Ebenso Johann Baptist Stiglmaier, vor dessen Grab wir unter anderem
über das Rätsel Caspar Hauser und einem – mutmaßlich – recycelten anti-
ken Weltwunder in München sprechen. Weiterhin über Eckenkeramiken, Tee-
tassen und Blümchenkaffee. Und über Literatur, Technik, Kunst und Film: Ein
kleiner feiner, Gottesacker ist er, der Friedhof des seligen Winthir.
Treffpunkt: Winthirstr. 15 (Neuhausen), neben der Winthirkirch
von München das Pendant zum Friedhof von Bogenhausen im Osten der
Stadt. Hier darf nicht jedermann bestattet werden, hier darf nur ruhen, wer
zum Todeszeitpunkt mindestens 30 Jahre im Viertel gelebt oder sich um die
Stadt verdient gemacht hat. Wir durchstreifen den Friedhof und treffen auf
bekannte und weniger bekannte Persönlichkeiten: Menschen wie Sigi Som-
mer, Schöpfer des Blasius, dem keiner nachweinen wird, die Millerbrüder
Ferdinand und Oskar, ruhen hier, und auch die Brüder Elmar und Fritz Wep-
per. Ebenso Johann Baptist Stiglmaier, vor dessen Grab wir unter anderem
über das Rätsel Caspar Hauser und einem – mutmaßlich – recycelten anti-
ken Weltwunder in München sprechen. Weiterhin über Eckenkeramiken, Tee-
tassen und Blümchenkaffee. Und über Literatur, Technik, Kunst und Film: Ein
kleiner feiner, Gottesacker ist er, der Friedhof des seligen Winthir.
Treffpunkt: Winthirstr. 15 (Neuhausen), neben der Winthirkirch

Astronomenhand, Wetterkerze, Dichterhumpen
Durch den Petuelpark
Seit 2004 vereint der Petuelpark wieder, was einst durch den mittleren Ring getrennt wurde: Nordschwabing und Milbertshofen. In keinem Park der Stadt ist so viel öffentliche Kunst zu finden, selbst im Café Ludwig ist Kunst zu finden. Bei dieser Führung geht es um Ein- und Ausblicke aus einem Käfig, um ein Pferd, das zu einem Esel wurde und einen Cowboy, der einst Marc Aurel war. Es geht um ein Traumzimmer, um einen Madonnendiebstahl und einen versteckten Lochstein. Alles in allem um nicht weniger als um die Geschichte des europäischen Parks und um den da Vinci-Code. Und um ein Stück Chiemsee im Park.
Dauer: 2 Stunden, Treffpunkt: Café Ludwig im Petuelpark
Parkgeschichte
Ich schätze Ihre ungewöhnlichen, spannenden Touren sehr - und dass Sie Themen aufgreifen, die kein Anderer macht (z.B. Petuelpark).
Ihre Stadtteilentdeckung Petuelpark hat mich begeistert
Ein Nachmittag in Bogenhausen
Es ist schon eine besondere Ehre, hier bestattet zu werden auf dem pittoresken Bogenhausener Friedhof mitten in München. Bei dieser Führung geht es – nicht nur – aber hauptsächlich um Geschichte und Geschichten rund um König Ludwig in Zusammenhang mit den hier Bestatteten. Unter anderem über Oskar Maria Graf und seinem Bierhumpen, über Annette Kolb und ihre rätselhafte Herkunft, über Walter Sedlmayr, der seinen Aufstieg indirekt dem König verdankt, über einen Astronomen und einen unehrenhaften Nachkommen einer ehrenwerten Familie. Und um Helmut Dietl, der des Königs Kutschenfahrten genial wie kein anderer verfilmt hat. Es geht um Wetterkerzen und um Seelenkämmerlein, und um eine großzügige Hand über den Tod hinaus. Dann weiter durch Bogenhausen zur mystischen Sternwarte und nach einem Abstecher mit Kaffee in der wundervoll neu gestalteten Monacensia vorbei an einem Stück Herrenchiemsee mitten in München zum König Ludwig-Denkmal. Ein Nachmittag voller Überraschungen! Königliches Ehrenwort!
Dauer: 3 Stunden, Treffpunkt: vor der St. Georg Kirche auf dem Friedhof, Bogenhauser Kirchplatz 1
Sie sind Ihren Weg gegangen

Kommerz, Klerus und Künstler
Menschen um den Monarchen auf dem Alten Südlichen Friedhof
Die Creme de la Creme des 19. Jahrhunderts liegt hier auf diesem Gottesacker, einer pittoresken, idyllischen Oase mitten in München, begraben. Der Friedhof gilt als einer der bedeutendsten von ganz Europa. Die Minister Ludwig von der Pfordten und Franz Seraph von Pfistermeister, die Fotografen Joseph Albert und Edgar Hanfstaengl, die Maler Moritz von Schwind und Ferdinand von Piloty sind in Zusammenhang mit König Ludwig II. bekannte Namen. Aber was haben Persönlichkeiten wie Leo von Klenze, Max von Pettenkofer oder Ernst Ritter von Possart mit Ludwig II. zu tun? Ein Rundgang über diesen Friedhof gibt nicht nur einen Einblick in das Leben König Ludwigs II., sondern auch in die äußerst spannende Epoche, in der er lebte.
Dauer: 2 Stunden, Treffpunkt: Stephansplatz, am Friedhofseingang
Als München schon einmal boomte
Die Creme de la Creme des 19. Jahrhunderts liegt hier auf diesem Gottesacker, einer pittoresken, idyllischen Oase mitten in München, begraben. Der Friedhof gilt als einer der bedeutendsten von ganz Europa. Die Minister Ludwig von der Pfordten und Franz Seraph von Pfistermeister, die Fotografen Joseph Albert und Edgar Hanfstaengl, die Maler Moritz von Schwind und Ferdinand von Piloty sind in Zusammenhang mit König Ludwig II. bekannte Namen. Aber was haben Persönlichkeiten wie Leo von Klenze, Max von Pettenkofer oder Ernst Ritter von Possart mit Ludwig II. zu tun? Ein Rundgang über diesen Friedhof gibt nicht nur einen Einblick in das Leben König Ludwigs II., sondern auch in die äußerst spannende Epoche, in der er lebte.
Dauer: 2 Stunden, Treffpunkt: Stephansplatz, am Friedhofseingang
Als München schon einmal boomte

Der arme Bua
Menschen um König Otto von Griechenland auf dem Alten Südlichen Friedhof in München
„Der arme Bua‘“ rieg Kaiser Franz von Österreich aus, als er von Ottos Entsendung nach Griechenland hörte. 30 Jahre lang war König Otto, der Onkel von König Ludwig II., König der Hellenen. Bis er dann des Landes verwiesen wurde. Doch selbst im Exil in Bamberg blieb König Otto Griechenland treu, seine letzten Worte lauteten: „Griechenland, mein liebes Griechenland.“ Cornelia Ziegler, jahrelang Chefreiseleitung in Athen und somit landeskundig, erzählt unter anderem von Architekten, Malern und Ministern, Griechen und Gelehrten aus dem Umfeld des Königs, die hier auf dem Friedhof ihre letzte Ruhe fanden. Und wie sehr Griechenland und Bayern sich gegenseitig beeinflusst hatten, auch darüber wird sie berichten. Dabei spannt sie den Bogen vom damals zum Heute, denn manch ein Zitat aus der Zeit König Ottos scheint immer noch so aktuell wie damals…
Dauer: 2 Stunden, Treffpunkt. Stephansplatz, am Friedhofseingang
Man ging nach Griechenland
„Der arme Bua‘“ rieg Kaiser Franz von Österreich aus, als er von Ottos Entsendung nach Griechenland hörte. 30 Jahre lang war König Otto, der Onkel von König Ludwig II., König der Hellenen. Bis er dann des Landes verwiesen wurde. Doch selbst im Exil in Bamberg blieb König Otto Griechenland treu, seine letzten Worte lauteten: „Griechenland, mein liebes Griechenland.“ Cornelia Ziegler, jahrelang Chefreiseleitung in Athen und somit landeskundig, erzählt unter anderem von Architekten, Malern und Ministern, Griechen und Gelehrten aus dem Umfeld des Königs, die hier auf dem Friedhof ihre letzte Ruhe fanden. Und wie sehr Griechenland und Bayern sich gegenseitig beeinflusst hatten, auch darüber wird sie berichten. Dabei spannt sie den Bogen vom damals zum Heute, denn manch ein Zitat aus der Zeit König Ottos scheint immer noch so aktuell wie damals…
Dauer: 2 Stunden, Treffpunkt. Stephansplatz, am Friedhofseingang
Man ging nach Griechenland

Mummenschanz, Musentempel, Matterhorn
Auf verschlungenen Wegen über den Waldfriedhof
Zwei Küsse mehr für Maggi’s Suppen- und Speisewürze suggerierte einst Frank Wedekind den Hausfrauen. Nicht nur er gehört zu den überraschenden Menschen, die auf dem mystischen, verwunschenen Waldfriedhof liegen. Unter anderem auch der Parapsychologe Albert von Schrenck-Notzing, von Thomas Mann literarisch verewigt in seinem „Zauberberg“, Oder Theodor Fischer, der Schöpfer der „Steinernen Unterhose“. Der königliche Blaumacher Adolf Ritter von Baeyer. Carl Hocheder, verantwortlich für das Volksbad, das eine Kirche ist. Höchst symbolreich Michael Endes Grab, Und irgendwo liegt auch der Nachfahre von Prinz Vlad II., dem Pfähler, dem DRACULA, begraben.
Treffpunkt: Eingang Fürstenriederstraße / Ecke Würmtalstraße Dauer: 2,5 Stunden
Überraschung, Überraschung!
Ich möchte mich gerne (nochmals) für die gestrige Führung über den Waldfriedhof bedanken.
Wahnsinn - was sie uns alles gezeigt und erzählt haben...
Zwei Küsse mehr für Maggi’s Suppen- und Speisewürze suggerierte einst Frank Wedekind den Hausfrauen. Nicht nur er gehört zu den überraschenden Menschen, die auf dem mystischen, verwunschenen Waldfriedhof liegen. Unter anderem auch der Parapsychologe Albert von Schrenck-Notzing, von Thomas Mann literarisch verewigt in seinem „Zauberberg“, Oder Theodor Fischer, der Schöpfer der „Steinernen Unterhose“. Der königliche Blaumacher Adolf Ritter von Baeyer. Carl Hocheder, verantwortlich für das Volksbad, das eine Kirche ist. Höchst symbolreich Michael Endes Grab, Und irgendwo liegt auch der Nachfahre von Prinz Vlad II., dem Pfähler, dem DRACULA, begraben.
Treffpunkt: Eingang Fürstenriederstraße / Ecke Würmtalstraße Dauer: 2,5 Stunden
Überraschung, Überraschung!
Ich möchte mich gerne (nochmals) für die gestrige Führung über den Waldfriedhof bedanken.
Wahnsinn - was sie uns alles gezeigt und erzählt haben...

Grusel, Glanz und Glück
Spaziergang über den alten Südlichen Friedhof auf den Spuren von Kaiserin Sisi
Glück und Tragik, äußerer Glanz und inneres Elend - Kaiserin Sisis Leben, der „Rose aus dem Bayernland“ war eine einzige Achterbahnfahrt der Gefühle. Und doch gab es einen Ort, an dem sie sich glücklich fühlte: In Bayern, wo sie geboren wurde und am Starnberger See aufwuchs. Und wo sie es zeitlebens immer wieder hinziehen sollte. Auf diesem Rundgang erzählt Cornelia Ziegler von Menschen, die in Zusammenhang mit der Kaiserin standen. Dabei geht sie auch auf Sisis Familie ein, zu der auch ihr geliebter Großcousin Ludwig II,, der Märchenkönig, zählte. Dunkle Prophezeiungen, extreme Gewaltmärsche, griechische Sommersonnentage, Hofbräuhaus-Besuche und Schönheitsrezepte. - Cornelia Ziegler lässt die Kaiserin wieder lebendig werden und verrät den wirklichen Grund für Sisis Schönheitssucht.
Zwischendrin Abstecher zum nahen Hotel Prinzessin Elisabeth und am Ende stoßen wir mit einem Veilchensekt auf die Kaiserin an.
Dauer: 3 Stunden (ohne Hotelbesuch 2 Stunden), Treffpunkt: Friedhofseingang, Stephansplatz
Absolut interessant !
Glück und Tragik, äußerer Glanz und inneres Elend - Kaiserin Sisis Leben, der „Rose aus dem Bayernland“ war eine einzige Achterbahnfahrt der Gefühle. Und doch gab es einen Ort, an dem sie sich glücklich fühlte: In Bayern, wo sie geboren wurde und am Starnberger See aufwuchs. Und wo sie es zeitlebens immer wieder hinziehen sollte. Auf diesem Rundgang erzählt Cornelia Ziegler von Menschen, die in Zusammenhang mit der Kaiserin standen. Dabei geht sie auch auf Sisis Familie ein, zu der auch ihr geliebter Großcousin Ludwig II,, der Märchenkönig, zählte. Dunkle Prophezeiungen, extreme Gewaltmärsche, griechische Sommersonnentage, Hofbräuhaus-Besuche und Schönheitsrezepte. - Cornelia Ziegler lässt die Kaiserin wieder lebendig werden und verrät den wirklichen Grund für Sisis Schönheitssucht.
Zwischendrin Abstecher zum nahen Hotel Prinzessin Elisabeth und am Ende stoßen wir mit einem Veilchensekt auf die Kaiserin an.
Dauer: 3 Stunden (ohne Hotelbesuch 2 Stunden), Treffpunkt: Friedhofseingang, Stephansplatz
Absolut interessant !

Märchenkaiserin, Malerfürst, Menschenfreund
Vom Westfriedhof in die Wohnwelt der Borstei
Wir treffen uns in der Unterwelt unterhalb der Orpheusstraße, gehen hinauf in die Schlossanlage des Westfriedhofs, wo unter anderem die Sängerin Alexandra und die Ex-Kaiserin Soraya liegen. Weiterhin Bernhard Borst, der Schöpfer der so lebenswerten Wohnanlage Borstei und Peter Kluska, der Architekt des so liebenswerten Westparks. Wir besuchen das Grab von Väterchen Timofei, dem Erbauer der Ost-West-Friedenskirche auf dem späteren Olympia-Gelände. Und das von vom besten Porträtmaler seiner Zeit, das von Franz von Lenbach. Um nur einige der Grabinhaber zu nennen. Durch eine Schrebergartenanlage schlendern wir in die Borstei und machen dort erst einmal Einkehr im Nini Café Borstei, bevor wir diese Wohnwunderwelt erkunden. Wieviel Kunst gibt es hier zu sehen und welche kleinen wichtigen Details zu beachten, wie zum Beispiel die Türklinken aus Messing.
Treffpunkt: U-Bahnstation Westfriedhof, in der Mitte des Bahnsteigs
Untergegangene Welten
Wir treffen uns in der Unterwelt unterhalb der Orpheusstraße, gehen hinauf in die Schlossanlage des Westfriedhofs, wo unter anderem die Sängerin Alexandra und die Ex-Kaiserin Soraya liegen. Weiterhin Bernhard Borst, der Schöpfer der so lebenswerten Wohnanlage Borstei und Peter Kluska, der Architekt des so liebenswerten Westparks. Wir besuchen das Grab von Väterchen Timofei, dem Erbauer der Ost-West-Friedenskirche auf dem späteren Olympia-Gelände. Und das von vom besten Porträtmaler seiner Zeit, das von Franz von Lenbach. Um nur einige der Grabinhaber zu nennen. Durch eine Schrebergartenanlage schlendern wir in die Borstei und machen dort erst einmal Einkehr im Nini Café Borstei, bevor wir diese Wohnwunderwelt erkunden. Wieviel Kunst gibt es hier zu sehen und welche kleinen wichtigen Details zu beachten, wie zum Beispiel die Türklinken aus Messing.
Treffpunkt: U-Bahnstation Westfriedhof, in der Mitte des Bahnsteigs
Untergegangene Welten

Schlossbau, Sphinx und Schuldenberg
Der Nordfriedhof
Seit wenigen Jahren wachen wieder beide Spinghen - einst als scheiß Viecher von einem Abgeordneten beschimpft - vor dem Nordfriedhof. Immerhin hatten die "Viecher" Thomas Mann als Inspiration für seinen Tod in Venedig gedient. Überhaupt ist der Alte Nordfriedhof Ruhestäte berühmter Künstler und Prominenter. Unter anderem eines "Vor-Atmers", eines Königstreuen, eines Phantasten und Weltenbummlers, eines Freimaurers, eines Olympiapfarrers, eines Finanzministers, eines Vernetzten unter einer Pyramide, eines Pioniers der Münchner Trambahnen in einer Jugendstilkapelle und eines 108jährigen in einem Hortus conclusus. Es geht auch um den Tourismus. Und die Frage, wer hatte ein Herz für eine Insel der Vergessenen, Verrückten und Verbannten? Und wo steht das Schloss auf dem Friedhof? Und wo liegt Hitlers Sekretärin Traudl Junge?
Treffpunkt: Vor den Sphingen am Haupteingang
Schuld und Sühne

Ertrunken, Erdrosselt, Erschlagen
Der Münchner Ostfriedhof
Der Psychiater, der Modemacher und die Millionärin – alles drei zählen zu den spektakulärsten Kriminalfällen Bayerns der letzten 200 Jahre. Und der Sänger, der freiwillig aus dem Leben geschieden ist. Hossa Mexikana! An der Mauer das Grab von Kaiserin Sisis Bruder und daneben das seiner Tochter: “Jener Gräfin Larisch“. Dann noch ein Henker, ein Gastronom, ein Schriftsteller – ach - und natürlich der Gedenkstein für Kurt Eisner. Geschichte und Geschichten. Der Ostfriedhof - ein überaus spannender Friedhof!
Dauer: Zwei Stunden Treffpunkt: St. Martins-Platz, Zugang zum Ostfriedhof
Der Friedhof der Prominenten
Auf der Suche nach einem besonderen Erlebnis habe ich mich an Sie erinnert, wir hatten mal eine Führung durch den Ostfriedhof gemacht, der bleibende Eindrücke hinterlassen hat.
Der Psychiater, der Modemacher und die Millionärin – alles drei zählen zu den spektakulärsten Kriminalfällen Bayerns der letzten 200 Jahre. Und der Sänger, der freiwillig aus dem Leben geschieden ist. Hossa Mexikana! An der Mauer das Grab von Kaiserin Sisis Bruder und daneben das seiner Tochter: “Jener Gräfin Larisch“. Dann noch ein Henker, ein Gastronom, ein Schriftsteller – ach - und natürlich der Gedenkstein für Kurt Eisner. Geschichte und Geschichten. Der Ostfriedhof - ein überaus spannender Friedhof!
Dauer: Zwei Stunden Treffpunkt: St. Martins-Platz, Zugang zum Ostfriedhof
Der Friedhof der Prominenten
Auf der Suche nach einem besonderen Erlebnis habe ich mich an Sie erinnert, wir hatten mal eine Führung durch den Ostfriedhof gemacht, der bleibende Eindrücke hinterlassen hat.

Sänger, Verräter und Bildhauer
Ebenso wie auf dem Alten Südlichen Friedhof ruhen hier bedeutende Menschen - und auch viele Originale. Es geht um einen Hofsänger, der "wie vom Zauber befangen war", um einen charakterlosen Verräter, um Krinolinen und Kleinodien, und um einen ehemaligen Hoflieferanten, der noch heute an majestätische Häupter in Arabien liefert. Und um Ludwig Steub aus dem Gefolge von König Otto von Griechenland, der das wunderschöne Wort "Sommerfrische" geprägt hat. Und warum eigentlich spielen österreichische Segler nie das Lied „La Paloma“? Ein Friedhof voller skurriler Geschichten.